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Corona-Konjunkturprogramm: Nicht genug Fördermittel für die europäische Wissenschaft

Die für Bildung und Forschung vorgesehenen Fördermittel des neuen siebenjährigen EU-Finanzrahmens und des Corona-Konjunkturprogramms „Next Generation EU“ bleiben aus Sicht von DAAD, DFG und HRK bislang klar hinter den Erwartungen und künftigen Erfordernissen zurück. Die drei Wissenschaftsorganisationen begrüßen daher, dass das EU-Parlament fraktionsübergreifend Nachbesserungen für mehr Innovationskraft und eine erfolgreiche Krisenbewältigung anmahnt.

Prof. Dr. Peter-André Alt, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) macht deutlich, dass das Corona-Konjunkturpaket bisher noch zu wenig auf die Zukunft ausgerichtet ist, dafür sein ein stärkerer Akzent auf Bildung und Forschung unerlässlich. "Notwendig ist eine gezielte Erhöhung der Fördermittel für die europäische Wissenschaft, insbesondere ein ausgewogenes ‚Horizon Europe‘-Programm."

Dem schließt sich Prof. Dr. Joybrato Mukherjee, Präsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) an: „Wir brauchen gut ausgebildete, mehrsprachige und interkulturell erfahrene junge Menschen für die Zukunfts- und die Innovationsfähigkeit Europas," und führt fort " Der DAAD unterstützt daher die Forderung des Europäischen Parlaments, die geplanten Budgets für diese beiden Programme aufzustocken."

Die Präsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Prof. Dr. Katja Becker, betont schließlich "Nur auf Basis eines breit angelegten Wissensspeichers können passgenaue Antworten auf die aktuell brennenden Fragen der EU erarbeitet werden und gerade aus dieser Erkenntnis heraus ist nun Weitsichtigkeit in der Forschungsfinanzierung gefordert." 

Quelle: PM von HRK, DGF und DAAD vom 24.07.20

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